Das Frauenförderprogramm in Kulmasa

Zur Verbesserung der Einkommenssituation von 200 Frauen und ihren Familien während der achtmonatigen Trockenzeit in den beiden ländlichen Ortschaften Kulmasa und Ghindabour im Sawla/Tuna/Kalba-Distrikt der Savannah Region in Nordghana sollen zwei Werkstätten zur Herstellung von qualitativ hochwertiger lokaler Seife errichtet und mit den notwendigen Gerätschaften ausgestattet werden. Die Nachfrage nach Seife ist im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie enorm gestiegen und unter Hinzugabe weiterer Grundstoffe kann die reinigende und desinfizierende Wirkung lokaler Seife deutlich erhöht werden.

Neben den lokalen Märkten sind die Regionalhauptstadt Wa und das angrenzende Burkina Faso als Markt für diese Art von Seife identifiziert worden. Sowohl Kulmasa als auch Ghindabour liegen an der Hauptstraße von Accra über Kumasi und Techiman nach Wa und Burkina Faso.

200 Frauen, die in der Regenzeit Subsistenzlandwirtschaft betreiben und in der Trockenzeit kaum einer Erwerbstätigkeit nachgehen, sind die direkte Zielgruppe. Von dem Zusatzeinkommen durch die Herstellung und den Verkauf der höherwertigen Seife profitieren dann vor allem die Kinder, deren Ernährungssituation sich verbessert, wenn sich das Einkommen der Mütter erhöht.

Der Verein „Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen, Hörstel e.V.“ wurde 2017 von aktiven Mitgliedern der Kirchengemeinde St. Antonius Hörstel gegründet, die sich in der seit 2014 bestehenden Partnerschaft mit der Holy Family Kirchengemeinde in Kulmasa engagieren.

Die Zutaten werden gründlich vermischt.
Projektleiterin Sister Jane und Hermann Determeyer experimentieren mit Duftstoffen in der Seife.
Die Frauen sind sehr interessiert an der Herstellung lokaler Seifenkugeln.
Produziert wird gleich im großen Stil.
Schlafende Babys werden unter einem Baum abgelegt.
Die Trainerin erklärt, worauf es ankommt.
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