Seit Oktober 2020 sind Schwestern aus dem Orden der Medical Mission Sisters auf Einladung des Bischofs von Damongo, Peter Paul Angkyier, in Kulmasa. Die MMS wollen ein integriertes Gesundheitskonzept mit dem Kern einer „Familienklinik“ durchführen. Sie werden sich um die gesundheitlichen Belange der Menschen in Kulmasa und den umliegenden Dörfern kümmern.
Die Menschen in Kulmasa sind wie in vielen anderen Teilen des Nordens von Ghana hauptsächlich Bauern. Sie sind auf die Einnahmen ihrer Farmen angewiesen, um ihre Familien zu ernähren und sich um ihre Bildung, Gesundheit und andere Bedürfnisse zu kümmern. Leider gibt es in diesem Teil des Landes nur eine Regenzeit. Normalerweise kultivieren die Menschen von Mai bis Oktober verschiedene Pflanzen.
Eine Öko-Demo-Farm ist der Beginn eines größeren Agrargeschäfts und bietet Raum für Experimente mit dem Boden und neuen Pflanzen, die sich die Menschen vor Ort nicht leisten können. Den Schwestern steht ein Gelände von ca. 12 Hektar zur Verfügung. Inzwischen haben die Arbeiten auf dem Gelände begonnen. Eine Bohrung nach Wasser war erfolgreich. Die solar betriebene Pumpstelle kann das Gelände bewässern.
Der Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen, Hörstel e.V. unterstützt das Projekt der Schwestern als deutscher Ansprechpartner für mehrere Stiftungen, die dieses in Ghanas Norden einzigartige Projekt finanziell möglich machen.






Bericht: Ludger Hinterding