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Presseinfos 2016


Wasserprojekt abgeschlossen

Arbeitskreis Kulmasa besteht ein Jahr / Mitglieder reisen nach Ghana

Samstag, 30. Januar 2016

-ms- HÖRSTEL. Gut ein Jahr besteht der Arbeitskreis Kulmasa im Seelsorgebezirk Hörstel-Gravenhorst. Anlass, diesen Arbeitskreis einzurichten, war die Gründung der Pfarrgemeinde „Heilige Familie“ in Kulmasa, im Norden Ghanas, wo der Weiße Vater Pater Bernhard Hagen einst tätig war (wir berichteten).

Sauberes Trinkwasser war ein großes Anliegen der Menschen in Kulmasa. Doch das Geld für eine Pumpe, eine Wasserleitung und einen Tank, um das Wasser speichern zu können, fehlte. Die Mitglieder des Arbeitskreises in Hörstel sammelten im vergangenen Jahr durch verschiedene Aktionen Spendengelder, die Ludger Hinterding, Sprecher des Arbeitskreises, für die technische Ausstattung der Anlage nach Kulmasa schickte. Die Bauarbeiten erledigten die Menschen vor Ort.

Gegründet wurde die Pfarrgemeinde „Heilige Familie“ am 27. Dezember, 2014, und genau ein Jahr später floss sauberes Wasser bis ins Pfarrzentrum. Zeitgleich wurden am Gründungstag in der Pfarrgemeinde in Kulmasa und in der St.-Antonius-Kirche in Hörstel Gottesdienste gefeiert. Pater Hagen, der die Messe in Hörstel zelebrierte, stellte mit seinem Smartphone eine Verbindung zum Gottesdienst nach Kulmasa her. Jana-Marlen Kolaan aus Hörstel, Mitglied des Arbeitskreises Kulmasa, hielt sich zu der Zeit mit ihrer Familie in Ghana auf und war zu diesem Gottesdienst, zu dem auch der Bischof gekommen war. Sie berichtete live aus der dortigen fröhlichen Messfeier, besonders auch über das Wasserprojekt, über das sich alle Menschen in Kulmasa freuen.

Mittwochabend, beim Treffen des Arbeitskreises Kulmasa im Haus Elisabeth, berichtete sie anhand von Bildern und kurzen Videos über ihre Reise nach Ghana und speziell auch über ihren Aufenthalt in Kulmasa.

Jana-Marlen Kolaan war über Weihnachten in Ghana
Jana-Marlen Kolaan (vorne Mitte) war über Weihnachten in Ghana und berichtete anhand von Fotos und Videos über ihren Aufenthalt in Kulmasa. Im Juli reisen Ludger Hinterding (vorne l.), Ursula Jung (vorne r.) und Pater Bernhard Hagen (hinten) nach Kulmasa. Foto: Marianne Sasse

Damit sich die Mitglieder des Arbeitskreises aus Hörstel ein noch besseres Bild machen können, wie es in Kulmasa aussieht und welche Projekte als nächstes umgesetzt werden sollen, reisen im Juli vom Arbeitskreis aus Hörstel Ludger Hinterding, Ursula Jung und Pater Bernhard Hagen nach Kulmasa. Die Reise dauert zwei Wochen. Ein Platz in dieser Reisegruppe ist noch frei. Wer Interesse hat mitzufahren, kann sich an Ludger Hinterding wenden.

Das nächste Treffen des Arbeitskreises Kulmasa, zu dem Interessierte eingeladen sind, ist Mittwoch, 6. April, im Haus Elisabeth.

© Ibbenbürener Volkszeitung

Für die Menschen da

Pater Bernhard Hagen wird heute 80 Jahre

Donnerstag, 17. März 2016

-ms- HÖRSTEL. „Eine offizielle Einladung gibt es nicht, aber vom 17. bis zum 20. März bin ich zu Hause in Hörstel. Ich freue mich dann über jeden, der kommt und wünsche mir, dass jeder Herzlichkeit und gute Laune mitbringt“, sagt Pater Bernhard Hagen, Harkenbergstraße 11, der heute, Donnerstag, 17. März, auf 80 erfüllte Lebensjahre zurück blickt

Pater Hagen ist ein Missionar, der in seinem Missionsgebiet im Norden Ghanas 25 Jahre lang mit den Menschen lebte, als wäre er einer von ihnen. Einfühlsam ging er mit den Riten und Gewohnheiten der Einheimischen um, er stülpte ihnen nicht seinen Glauben über. Seine wichtigsten Aufgaben sah er zunächst darin, den Menschen Bildung und Gesundheitsvorsorge zu bringen. Er baute Schulen, Krankenstationen und Kirchen. Das Wichtigste aber: Er war für die Menschen da.

Auch wenn er seit 21 Jahren wieder in Deutschland lebt, ist der Kontakt nach Ghana lebendig. Noch heute gibt er Rat und Hilfe, stößt Projekte an und hilft bei der Durchführung. Immer wieder besucht er sein Missionsgebiet. Seine nächste Reise nach Ghana, auf die er sich sehr freut, steht im Juni an. Doch jetzt wird erst einmal vier Tage lang Geburtstag gefeiert.

Pater Bernhard Hagen
Pater Bernhard Hagen
© Ibbenbürener Volkszeitung

Pfadfinder spenden an Arbeitskreis

Donnerstag. 14. April 2016

Pfadfinder überreichen Scheck

Hendrik Westermann und Lennart Greiwe von der Leiterrunde der DPSG-Pfadfinder Hörstel waren in dieser Woche zu Gast beim Arbeitskreis Kulmasa – und hatten einen Scheck über 400 Euro dabei. Diesen Betrag spendeten die Pfadfinder der DPSG Hörstel für Aufgaben in der Partnergemeinde Kulmasa in Ghana. Seit rund einem Jahr gibt es diese Partnerschaft nun bereits. Der Arbeitskreis Kulmasa in Hörstel konnte in dieser Zeit schon viel Unterstützung für die neu gegründete Pfarrei im Norden Ghanas leisten, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Hörsteler Gruppe reist nach Ghana

Besuch der Partnergemeinde in Kulmasa

Dienstag, 7.Juni 2016

Die Mitglieder des Arbeitskreises
Die Mitglieder des Arbeitskreises Kulmasa, Ulla Jung (l.), Ludger Hinterding (hinten, Mitte), Pater Bernhard Hagen (vorne, Mitte) und Ingrid Stegemann (r.) reisen nach Kulmasa in Ghana. Foto: Marianne Sasse

-ms- HÖRSTEL. Die notwendigen Impfungen sind gemacht, die Visa da, die Flüge gebucht. Am 9. Juli reisen Ludger Hinterding, Sprecher des Arbeitskreises Kulmasa, Ulla Jung und Ingrid Stegemann in den Norden des afrikanischen Landes Ghana, um das Leben der Menschen dort kennenzulernen. Um zu sehen, was mit den Hilfsgeldern aus Hörstel bereits umgesetzt worden ist, und welche Hilfsprojekte jetzt dringend sind.

Bei ihrer Ankunft in Accra, der Landeshauptstadt, treffen sie den Weißen Vater Bernhard Hagen, der zuvor mit einer Reisegruppe aus seiner Heimatgemeinde Altenberge bei Haaren unterwegs war. Pater Hagen war es, der sich für die Partnerschaft zwischen dem Seelsorgebezirk Hörstel der Pfarrgemeinde St. Reinhildis und der Weihnachten 2014 gegründeten Pfarrgemeinde „Heilige Familie“ in Kulmasa eingesetzt hat. Er freut sich, dass jetzt eine Abordnung aus Hörstel nach Ghana fährt, denn er hält es für wichtig, sich mit den Menschen vertraut zu machen.

Die Vorbereitungen für die Reise laufen auf Hochtouren. Da jeder rund 50 Kilo Gepäck mitnehmen darf, wird überlegt, welche Hilfsgüter mit auf die Reise gehen. Kinderkleidung will die Gruppe mitnehmen. Wer gut erhaltene Sommerkleidung für Kinder bis zu zehn Jahren spenden möchte, kann sie bei Ludger Hinterding, Einsteinstraße 11, abgeben.

Die Reiseroute ist festgelegt. In Accra besucht die Gruppe einen Gottesdienst im Slum-Viertel. Dann geht es zur Cape Coast, von wo aus einst die ersten Sklaven nach Amerika verschifft wurden, und weiter durch den Regenwald Richtung Norden nach Kulmasa. Auch will die Gruppe die Gastfamilien besuchen, bei der Linda Hinterding als Missionarin auf Zeit und Mareike Jung als Semesterpraktikantin gelebt haben.

In Damongo, dem Bischofssitz, treffen die Hörsteler den Bischof sowie Vertreter des Sternsinger-Finanzkomitees, denn seit Jahren gehen Sternsingerspenden aus St. Reinhildis in den Norden Ghanas.

© Ibbenbürener Volkszeitung