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Cashewplantage


Das Partnerkomitee und Father Tanti möchten im Bereich hinter der Kirche eine Cashewplantage auf einem Areal von rd. 15.000 m² anlegen. Ebenfalls soll perspektivisch eine Bienenzucht aufgebaut werden. Die Bienen sollen die Cashewbäume bestäuben und gleichzeitig Honig produzieren. Die Erlöse aus Plantage und Honigverkauf sollen der Gemeinde zukommen.

Als erste Maßnahme muss das Areal eingezäunt werden, um die Setzlinge vor den Wanderhirten und Wildtieren zu schützen.

Wir stellen 9.000 € aus Spendengeldern zur Verfügung.


Geplante Projekte in Kooperation der Kirchengemeinde Kulmasa und der Medical Mission Sisters (MMS):


Am 01.Oktober 2020 kamen die ersten zwei Ordensschwestern der Medical Mission Sisters (MMS) auf Einladung von Bischof Peter Paul Angkyier, Father Tanti und des Partnerschaftskomitees nach Kulmasa. Der weltweit agierende christliche Orden arbeitet bereits seit Jahrzehnten in Ghana und plant in den nächsten Jahren in Kulmasa ein kleines „Familienkrankenhaus“ mit 5 – 7 Betten, einer Entbindungsstation, einem kleinen Operationssaal und einer Basisstation für die Allgemeinversorgung aufzubauen.

Weiter ist der Aufbau einer nachhaltigen Öko-Landwirtschaft u.a. durch ganzjährige Bewässerungsmethoden geplant, um eine ausgewogene Ernährung zu sichern. Ein weiterer Schwerpunkt ist ein Bildungs- und Ausbildungsprogramm zur Förderung von Frauen und Mädchen. Es sollen Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen geschult werden sowie Kenntnisse zu Fragen der Gesundheit, Ernährung und Hygiene vermittelt werden als auch die Fähigkeiten zur eigenen Einkommensgenerierung entwickelt werden z. B. durch Verarbeitung und Vermarktung von Erd- und Sheanüssen oder mit der Herstellung von Seifen.

Die MMS – Schwester und Kinderärztin Dr. Ursula Maier lernten wir im Sommer 2020 in Hörstel persönlich kennen und erfuhren von den Plänen und dem Wunsch, mit unserem Aktionskreis zu kooperieren. Uns wurde schnell klar, dass wir mehr Geld, als wir mit unseren bisherigen Aktionen erarbeiten können, zur Unterstützung dieses großen Vorhabens benötigen.

So bereiteten der Vorstand des Aktionskreises die Prüfung als Projektträger bei der Schmitz-Stiftung vor und erhielt im März 2021 die Anerkennung und eine Zusage über einen ersten Förderrahmen von 10.000 €.

Die Schwestern haben sich inzwischen in Kulmasa gut eingelebt und die ersten beiden Projektanträge formuliert und uns gebeten, sie zu unterstützen.

Die tatkräftigen Schwestern stehen auf dem insgesamt 12 ha großen Areal auf dem das Gesamtprojekt in den nächsten Jahren verwirklicht werden soll.

Schwester Rita Amponsaa-Owusu und Schwester Florence
Schwester Rita Amponsaa-Owusu (rechts im Bild) ist ausgebildete Pharmazeutin und Schwester Florence (links) ist Biologin, Lehrerin und Laborantin