Logo für Kopfteil

Presseinfos 2018


Mittwoch, 10. Januar 2018

Sternsinger sammeln für Kulmasa

Mehr als 70 Kinder als Sternsinger in Hörstel und Ostenwalde unterwegs - 8.824,06 Euro gesammelt

Am 05. und 6. Januar waren in Hörstel und Ostenwalde - Seelsorgebezirk St. Antonius - die Sternsinger unterwegs. An den Häusern wurden sie freundlich empfangen, sodass die stolze Summe von 8.824,06 Euro gesammelt werden konnte. Mit dem Geld unterstützen die Kinder ein Projekt in Kulmasa/Ghana, das durch Pater Hagen betreut wurde. Ein großer Dank gilt den Kindern für ihren Einsatz, aber auch den Eltern, Fahrern und weiteren Ehrenamtlichen, die Kinder begleitet, betreut und bewirtet haben. Am Sonntag wurde die Sternsingeraktion mit einem feierlichen Dankgottesdienst, zelebriert von Pater B. Wernke, beendet.

© Ibbenbürener Volkszeitung

Freitag, 9. Februar 2018

500 Euro Scheck überreicht

500 Euro für Schule in Ghana

Für den „Aktionskreis Kulmasa - Pater Hagen“ hat die Kreissparkasse Steinfurt 500 Euro für ein Schulprojekt in Ghana gespendet. Mit diesem Geld werden dringend benötige Lehrer bezahlt. „Ohne diese Unterstützung könnten viele Kinder nicht unterrichtet werden“, betonten Kassierer Franz-Josef Egelkamp (l.) und der 1. Vorsitzende des Aktionskreises, Ludger Hinterding (Mitte). Sie freuten sich über die Spende, die ihnen Jörg Herrmann (r.), Filialdirektor der Kreissparkasse in Hörstel überreichte.

© Ibbenbürener Volkszeitung

Sehen, wie Hilfen umgesetzt werden

Jahreshauptversammlung

Donnerstag, 15. Mrz. 2018
von Marianne Sasse

Zur ersten Jahreshauptversammlung des Vereins Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen, Hörstel begrüßte der Vorsitzende Ludger Hinterding die Anwesenden am Mittwochabend.

Die drei Vorstandsmitglieder
Die drei Vorstandsmitglieder (v.l.) Franz Josef Egelkamp, Maria Hinterding und Ludger Hinterding mit dem Flyer, der jetzt überarbeitet neu gedruckt und mit einem Aufnahmeantrag für die Mitgliedschaft im Verein verteilt wird.
Foto: Marianne Sasse

Wie er sagte, sei die Eintragung ins Vereinsregister auf dem Weg. Er informierte über die Hilfen, mit denen der Verein die Partnergemeinde in Kulmasa derzeit unterstützt. 15 Hilfslehrer finanziert der Verein, die in entlegenen Dörfern die Kinder unterrichten. Außerdem besteht ein Bildungsfonds, aus dem unter anderem Schulmaterial und -uniformen für Kinder bezahlt werden, deren Eltern sich eine Schulausbildung nicht leisten können.

Weiter gab der Vorsitzende bekannt, dass neue Flyer gedruckt werden, die Auskunft geben über die Projekte, die der Verein bereits finanziert hat und diejenigen, die er derzeit unterstützt. Hinterding hofft, dass die Flyer noch in dieser Woche fertig werden, damit sie bei den Hörsteler Frühlingsfarben am Sonntag ausgelegt werden können. Bei diesem Event betreibt der Verein das Café im Autohaus Tumbrink. „Der Erlös aus dem Café und dem Verkaufsstand kommt der Partnergemeinde in Kulmasa zugute,“ sagte Hinterding. Auch beim Marktzauber am Kloster Gravenhorst im Mai werde der Aktionskreis mit einem Stand vertreten sein.

Ein weiteres Thema war die Reise nach Kulmasa von vier Mitgliedern des Vereins im Juli. Sie diene der Kontaktpflege, die Mitglieder wollen sich aber auch ein Bild machen, wie die Hilfen aus Hörstel vor Ort umgesetzt werden.


Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen

Vier Mitglieder reisen nach Ghana

Samstag, 16. Juni 2018

-ms- HÖRSTEL. Als Ludger Hinterding, der Vorsitzende des „Aktionskreises Kulmasa – Pater Hagen, Hörstel e.V.“ die zweite Vorsitzende Ulla Jung und zwei weitere Mitglieder vor genau zwei Jahren nach Ghana reisten, war Pater Bernhard Hagen noch dabei. Er zeigte ihnen das Land, das ihm zur Heimat geworden war, und besonders die Region im Norden, in der er ein Vierteljahrhundert als Missionar tätig gewesen war. Er machte sie mit Father Tanti, dem Priester in Kulmasa im nördlichen Ghana und mit weiteren Personen bekannt, weil es ihm wichtig war, dass die Partnerschaft zwischen Kulmasa und Hörstel eine gute und persönliche Grundlage hat.

Wenige Wochen nach der Reise verstarb der Pater, die Partnerschaft blieb bestehen, schon um die Arbeit, die Pater Hagen begonnen hat, fortzusetzen. „Bildung und Gesundheit waren ihm immer sehr wichtig“, sagt Ludger Hinterding. „Deshalb finanzieren wir aus SpendenHilfslehrer in entlegenen Dörfern, damit auch diese Kinder eine Chance auf Bildung haben. Und dank der finanziellen Hilfe aus Hörstel gibt es in Kulmasa sauberes Trinkwasser.“ Durch die Sternsingeraktion wurde in Kulmasa eine Junior-HighSchool neu gebaut. Hier bezuschusst der Verein Lehrmittel, Schuluniformen und Schulgeld, damit auch die Kinder Bildung erhalten, deren Eltern es sich nicht leisten können.

Sonntag, 24 Juni, fahren Hinterding und Jung zusammen mit den Mitgliedern Kathrin Lüttmann und Hermann Determeyer erneut nach Kulmasa, zur Kontaktpflege, um sich ein Bild von der geleisteten Hilfe zu machen, und um mit den Verantwortlichen vor Ort zu überlegen, welche der vielen Projekte Priorität haben sollen. Auch wird während des Besuches der Gruppe aus Hörstel die neue Junior High School eingeweiht.

Wer die Arbeit unterstützen möchte, kann eine Spende auf folgendes Konto bei der Kreissparkasse Steinfurt einzahlen: Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen, Hörstel e.V., IBAN DE59 4035 1060 0074 0553 85, Verwendungszweck: Kulmasa.

Reise nach Kulmasa
Kathrin Lüttmann, Ludger Hinterding, Ulla Jung und Hermann Determeyer (v.l.) vom Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen, Hörstel e.V., reisen kommendes Wochenende nach Kulmasa/Ghana.

Montag, 16. Juli 2018

Kolping überreicht den Scheck

Kolping spendet für Aktionskreis Kulmasa

Eine Spende in Höhe von 300 Euro überreicht Ingrid (2.v.r.) und Burkhard Miethe (r) von der Kolpingfamilie Hörstel dem Aktionskreis Kulmasa - Pater Hagen Hörstel. Die Spende stammt aus der Schrottaktion im Frühjahr. Der Vorsitzende des Aktionskreises Ludger Hinterding (l.), seine Stellvertreterin Ulla Jung (2.v.l.) und Kassenwart Franz-Josef Egelkamp (M.) nahmen die Spende dankend entgegen. "Das Geld soll in die Bildungsarbeit in Kulmasa investiert werden", sagte Hinterding, der gerade von einer Reise dorthin zurückgekehrt ist. Foto: Marianne Sasse

© Ibbenbürener Volkszeitung

Dank Sternsingerhilfe: Neue Schule in der Partnergemeinde Kulmasa eingeweiht

Bild aus Kulmasa
Der Bischof war zur feierlichen Einweihung der Junior High School nach Kulmasa gekommen

Partnerschaftsbäume gepflanzt

Donnerstag, 2. August 2018

Hörstel Vom Anfang an schwierig gestalltete sich der Weg einer Hörsteler Reisegruppe, die jüngst die Partnergemeinde Kulmasa in Ghana besuchte. In Düsseldorf schon mit Verspätung gestartet, war in Lissabon der Anschlussflug nach Accra/Ghana weg. So begann eine Odysee über Senegal nach Togo, von dort zur Elfenbeinküste, und dann endlich nach Accra/Ghana. Dort angekommen, waren die Hörsteler bereits über 36 Stunden unterwegs. Wegen der massiven Verspätungen war der Weiterflug nach Tamale dann auch erst am folgenden Tag möglich.

Von da an war die Weiterreise dann ohne größere Probleme möglich. In Damango hatte Bischof Peter Paul Angkyier sich für die Reisegruppe Zeit genommen, um den Hörstelern Dank zu sagen für die Unterstützung beim Bau der Junior High School in Kulmasa. Am nächsten Tag gab es schon ein Wiedersehen mit dem Bischof, der zur feierlichen Einweihung der Junior High School nach Kulmasa gekommen war.

Transparent zur Begrüßung
Ein Transparent zur Begrüßung.

Vertreter des Schulministeriums, der bischöflichen Verwaltung, der muslimischen Gemeinde und der Ältesten waren bei dem Festakt ebenso dabei wie rund 600 Schüler, Lehrer und Eltern. Nach dem Festakt in der Kirche und einem Gebet an der neuen Schule schnitten der Bischof und Ludger Hinterding, Vorsitzender des "Aktionskreises Kulmasa - Pater Hagen, Hörstel e.V." gemeinsam das Absperrband durch. Nach dem Segnen der Räume durften die Schüler ihre neue Schule in Besitz nehmen.

Der Bau der Junior High School wurde mit Mitteln des Sternsingerwerkes finanziert. Die Sternsinger in Hörstel und Gravenhorst haben in den vergangenen Jahren bei Wind, Regen, Kälte nd Schnee Geld für den Schulneubau gesammelt. Auch ihnen galt großer Dank und der Applaus des Bischofs und der Festgemeinde für diese sagenhafte unterstüzung.

Für die Einrichtung und Ausstatung einer Schulbibliothek haben die Hörsteler eien Spende von 3.000 Euro an den leitenden Pfarrer Theodulus Tanti überreicht.

In verschidenen Gesprächsrunden mit Gruppen aus der Gemeide berichteten diese von ihren Alltagssorgen und Wünschen. Ein wichtiges Thema war die Versorgung mit einem Gegengift nach Schlangenbissen. jedes Jahr kommt es zu einer Reihe von Todesfällen nach Schlangenbissen, weil die Versorgung des Nordens von Ghana mit einem Gegengift nicht gut funktioniert. In Absprache mit den Einheimischen richteten die Hörsteler eien Fond mit 600 Euro ein, der sicherstellen soll, dass immer ein gegengift vorrätig ist. Die Betroffenen können dann anschließend nach persönlichem Vermögen das Geld für das Serum zurückzahlen, sodass der Fonds wwieder aufgefüllt wird.

Auch für die Reparatur von Schulmöbeln in der Primary School wurde ein Betrag von 100 Euro überreicht.

Ein weiterer Höhepunkt des Besuches in Kulmasa war das Pflanzen von drei Partnerschaftsbäume, einer davon zum Gedenken an den verstorbenen Pater Bernhard Hagen, der in der Region viele Jahre gearbeitet hat, ein Partnerschaftbaum zur 2015 begründeten Partnerschaft sowie ein Baum zur Einweihung der neuen Schule.

Auf der Fahrt zu einem Dorf im Hinterland, weit abgeschieden von allem, wurde noch einmal sehr deutlich, unter welch schwierigen Bedingungen die Menschen dort in der Savane auf kargen Boden leben. Gleichzeitig beeindruckte die Lebensfreude und die Gastfreunschaft dieser Menschen.

Beim Besuch eines Waisenhauses wurden den Hörstelern auch die beiden jüngsten Waisenkinder gezeigt, die erst vier und sieben Wochen alt sind. Auch hier unterstützen die Hörsteler mit einer Geldspende die Arbeit vor Ort.

Eine kleine Fotosafarie in einem Nationalpark entschädigte ein wenig für die Strapazen der Reise. Auf der Weiterreise gab es dann das nächste Problem: das Auto ging im Niemandsland kaputt, war vor Ort nicht zu reparieren.

So mussten die Vertreter des Aktionskreises Kulmasa - Pater Hagen, Hörstel e.V. auf einen Bus ausweichen, der frühmorgens um 4 Uhr die Millionenstadt Accra erreichte. So voll und laut die Straßen tagsüber waren, so leer und ruhig war die Stadt in der Nacht. Der Rückflug nach Deutschland verlief endlich problemlos.

Wer die Arbeit des Aktionskreises unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Vereinskonto bei der Kreissparkasse Steinfurt (IBAN DE59 4035 1060 0074 0553 85) tun.

Pflanzen von Partnerschaftsbäume
Das Pflanzen von drei Partnerschaftsbäumen gehört zu den Höhepunkten des Reiseprogramms.

Dienstag, 28. August 2018

Mitglieder der Partnerschaftskreise

Partnerschaftskreise tauschen sich über Ghana aus

Zu einem Partnerschaftstreffen sind am Samstagnachmittag im Pfarrzentrum St. Antonius Vertreter von Partnerschaftskreisen aus Hörstel, Nordhorn, Rheine und Haren-Altenberge zusammengekommen, die in Partnergemeinden in den Bistümern Damongo und Tamale im Norden Ghanas aktiv sind. Der Hörsteler Verein „Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen“ organisierte dieses Treffen. Die Arbeitskreise sind verbunden mit dem verstorbenen Pater Bernhard Hagen. Das Treffen diente in erster Linie dem Gedankenaustausch. Außerdem wurden verschiedene Projekte der Kreise vorgestellt. Und Ludger Hinterding (r.) vom Hörsteler „Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen“ berichtete von der im Sommer durchgeführten Reise nach Ghana. Am Ende des Treffens nahmen die Teilnehmer am Gottesdienst in der St.-Antonius-Kirche teil, der auch im Jahresgedenken für Pater Hagen gefeiert wurde.


Aktionskreis Kulmasa

„Millionenfacher“ Dank für Schlangengiftfonds

Freitag, 14. Dezember 2018

HÖRSTEL. Theodulus Tanti, Pfarrer der Hörsteler Partnergemeinde Kulmasa in Ghana, berichtet der Gemeinde in einem Schreiben von dem Erfolg des „Schlangengift-Fonds“, den die Reisegruppe aus Hörstel bei ihrem Besuch im Sommer eingerichtet hatte.

Schüler der High-School
Die neue Schule hat den Betrieb aufgenommen. Für größere Schüler wird’s aber eng in den Bänken. Foto: Aktionskreis Kulmasa

In der Region gibt es viele Giftschlangen und es kommt immer wieder zu Schlangenbissen, die tödlich enden, wenn kein Gegenserum gespritzt wird. Durch den Fonds kann ein Gegenserum bevorratet werden, so dass im Notfall gespritzt werden kann, teilt die Gemeinde mit. Laut Pfarrer Tanti konnte in diesem Herbst so rund 15 Menschen geholfen werden. Darunter waren vier Kinder, die ohne das Gegenserum sicher gestorben wären, heißt es in seinem Schreiben. Pfarrer Tanti, die Ältesten des Ortes sowie die ganze Gemeinde danken allen Hörstelern „millionenfach“ für die Unterstützung. Er berichtet weiter davon, wie schwer es vielen Betroffenen fällt, die Kosten von rund 60 Euro pro Injektion aufzubringen.

Darüber hinaus berichtet der Geistliche von der feierlichen Einweihung der Junior High School in Kulmasa im Sommer. Diese habe man bauen können, weil die Hörsteler und Gravenhorster Sternsinger fleißig Geld für den Schulbau gesammelt haben. Das Sternsingerwerk in Aachen habe das Projekt finanziell abge sichert. Inzwischen hat die Schule ihren Betrieb aufgenommen und Schülern wie Lehrern macht das Lernen in den neuen Räumen viel Spaß.

Für die Zukunft gebe es viele weitere Wünsche und Pläne. So werde über den Bau eines Jugendtreffs nachgedacht, ebenso wie über eine Unterkunft für Schüler aus dem Hinterland, damit diese die Schule trotz der weiten Wege regelmäßig besuchen können. Kulmasa ist mehr als 23 Mal so groß wie das Stadtgebiet von Hörstel. Auch müssten die Möbel in der Junior High School an die älteren Schüler angepasst werden. Auf jeden Fall soll das jetzt von den Sternsingern gesammelte Geld für die Gemeinde Kulmasa reserviert werden.


Jahresbericht 2018 des Vorsitzenden, Generalversammlung 21.02.2019

Wir haben seit der letzten Generalversammlung ein ereignisreiches Jahr hinter uns. Nach einigem Bürokratieaufwand ist unser Verein endgültig ins Vereinsregister eingetragen worden. Notar Laumann aus Riesenbeck hat uns dabei gut unterstützt. Dankenswerterweise hat er sein Honorar dem Verein gespendet. Bei den „Hörsteler Frühlingsfarben“ 2018 waren wir erstmals mit einem Verkaufsstand vertreten. In der Autohalle der Firma Tumbrink hatten wir bei widrigen Außentemperaturen und entsprechend auch nicht so riesigem Besucherandrang trotzdem mit dem Café einen guten Verkaufserfolg. Auch der „Marktzauber“ im Mai in Gravenhorst war ein toller Erfolg.

Ende Juni 2018 reiste eine 4-er Delegation (Ulla Jung, Kathrin Lüttmann, Hermann Determeyer, Ludger Hinterding) zu unserer Partnergemeinde Kulmasa. Das Hauptereignis war vorneweg sicher die feierliche Einweihung der neuen Junior High School. Ebenfalls haben wir die praktische Anwendung von Tafelfarbe für die Schulen gezeigt. Diese hatten wir mit einem Container von Altenberge nach Kulmasa geschickt. Eine bleibende Erinnerung an den Besuch war auch das Pflanzen von Partnerschaftsbäumen.

Beim Besuch des Häuptlings wurden wir von ihm und den Ältesten gebeten, ob wir etwas beitragen können zur Versorgung mit einem Gegengift nach Schlangenbissen. Nachdem wir uns ausführlich über die Versorgungssituation informiert hatten, haben wir einen Fond von 600 Euro eingerichtet, von dem Schlangengift auf Vorrat besorgt werden kann. Father Tanti hat im Herbst geschrieben, dass inzwischen ca. 15 mal ein Serum nach Schlangenbiss verabreicht worden ist. Darunter waren 4 Kinder, die sonst mit Sicherheit gestorben wären. Ich glaube, dass man sagen darf, dass dieses das nachhaltigste Ergebnis des Besuchs in Kulmasa ist. Bei verschiedenen Gruppen und Anlässen haben wir im Nachhinein über diese Reise berichtet. Auch da hat es mehrere Spenden in teils beachtlicher Höhe gegeben.

Die neue Schule hat ihren Betrieb aufgenommen. Father Tanti hat etliche Fotos geschickt. Da wurde schnell deutlich, dass die vorhandenen Schulbänke für die älteren Schüler absolut zu klein sind. Der Neubau der Schule wurde über das Sternsingerwerk abgesichert. Ein Wunsch der Gemeinde Kulmasa war, in einem Anschlussprojekt einen Jugendtreff zu bauen. Nach Rücksprache mit dem Sternsingerwerk sind die zu bewältigenden Hürden und Formalien höher als man sich das in Ghana vorgestellt hatte. Ich konnte zumindest mit dem Sternsingerwerk verabreden, dass das diesjährige Sternsingergeld für ein zu entwickelndes Projekt in Kulmasa reserviert wird. Nach Mitteilung von Father Tanti wird aktuell intensiv an einem Projekt gearbeitet.

Kurz vor Weihnachten hat Father Tanti sein Silbernes Priesterjubiläum gefeiert. Neben unseren Glückwünschen haben wir ihm auch einen Geldbetrag zur persönlichen Verwendung zukommen lassen. Auch für die Armenspeisung zu Weihnachten konnten wir einen finanziellen Beitrag leisten.

Jeweils im Februar und im September schicken wir Geld nach Kulmasa zur Finanzierung von Hilfslehrern in den Dörfern im Hinterland. Für 15 Hilfslehrer wenden wir jeweils 2.500 Euro auf. Einen Bildungsfond für bedürftige Schüler bestücken wir 2 x mit jeweils 500 Euro. Father Tanti schickt regelmäßig Belege/Quittungen über die ordnungsgemäße Auszahlung der Gelder.

Bei unserem Besuch wurden wir auch gebeten, die Gesundheitsstation mit zu unterstützen. Eine „Bettelaktion“ bei einer Reihe großer deutscher Firmen brachte leider keine positive Bilanz. Die Frauengemeinschaft Hörstel hat aber den stolzen Betrag von 500 Euro zweckbestimmt für die Gesundheitsstation gespendet. Alle diese Geldzuwendungen sind nur möglich, weil sich hier immer wieder großherzige Spender finden. Auch an dieser Stelle denen allen ein ganz herzliches Dankeschön, auch im Namen der gesamten Pfarrgemeinde Kulmasa so wie auch der Ältesten und des Häuptlings.

Im vergangenen Jahr haben wir einige Spardosen für Kleingeld, das im Portemonnaie nur Platz wegnimmt, ausgegeben. Die ersten Dosen sind schon gefüllt zurück. So kommt mit geringstem Aufwand auch was zusammen. Weitere Dosen zur Ausgabe stehen noch bereit.

Im August letzten Jahres haben sich Partnerschaftsgruppen aus der Region hier in Hörstel zu einem Gedankenaustausch getroffen. Beendet haben wir dieses Treffen am Todestag von Bernhard Hagen mit der Teilnahme am Samstagabend- Gottesdienst.

Im November haben wir mit drei Personen an der Jahrestagung des Ghanaforums des Bistums im Franz- Hitze- Haus in Münster teilgenommen. Hier gab es neben dem Gedankenaustausch unter anderem Tipps zur Finanzierung von Besuchen aus den Partnergemeinden aus Ghana sowie z.B. auch kostengünstiges Verschicken von Paketen.

Von der angedachten Sammelaktion gebrauchter Handys haben wir uns wegen des Arbeitsaufwandes und der geringen Gewinnerwartung verabschiedet.

Weiter suchen wir nach einem größeren Posten an gebrauchten Notebooks, die die Schule in Kulmasa gern übernehmen möchte. Da sind wir bislang noch nicht fündig geworden. Da bitte ich alle, die Ohren offen zu halten, wenn sich irgendwo in Firmen abzeichnet, dass Geräte getauscht werden sollen.

Ein herzlicher Dank gilt euch allen und allen Spendern, die unsere Arbeit unterstützen.

Ludger Hinterding
1. Vorsitzender Aktionskreis Kulmasa – Pater Hagen e. V